Pflegetipps für die „kleine Erste“

Schon die „alten Römer“ hatten eine Vorliebe für den kleinen Frühlingsboten, der sich selbst durch kühles Vorfrühlingswetter nicht vom Blühen abhalten lässt. Primula, die kleine Erste, nannen sie diese Pflanze. Bei uns wurde daraus – ein wenig verkürzt – die Primel. Die Gattung umfasst rund 550 Arten.

Bunt gemischt

Wie ein Biedermeier-Sträußchen sitzen die Primel-Blüten im Kranz der grünen Blätter. Die Farbpalette ist vielfältig und reicht von reinem Weiß über Creme, Rosa, Gelb, Rot und Purpur bis zu dunklem Blau und Violett. Kräftige Töne sind ebenso vertreten wie zartes Pastell. Die meisten ziert ein gelber Fleck im Zentrum. Einige Sorten tragen einen feinen weißen Rand um die Blüten.

Energiesparend kultiviert

Das vielfarbige, optimistische, frische aussehen ist aber nicht der einzige Grund dafür, dass Primula vulgaris in den ersten Monten des Jahres zu den Hauptkulturen zählen. Für ihr Wachstum wird wenig Wärmezufuhr benötigt. Primeln lieben es kühl, und meist reicht die natürliche Sonneneinstrahlung völlig aus, um im Gewächshaus die benötigten vier bis sehcs Grad Celsius zu halten. Bei dieser Temperatur wachsen die Primeln kräftig und kompakt heran und zeigen sich blühwilllig.

Verbrauchertipps

  • Primula vulgaris schätzen nicht nur eine kühle Kulturführung, sondern bevorzugen auch in der Blühphase einen möglichst kühlen Platz. Die Schale vor dem Fenster, der Korb im Hauseingang oder der Balkonkasten sind geeignete Standorte.
  • Sollen sie im warmen Zimmer stehen, empfiehlt sic hein heller Platz fern von der prallen Sonne und mglichst nicht unmittelbar an der Heizung.
  • Bei höheren Temperaturen benötigen Primeln besonders viel Wasser, damit Blätter und Blüten nicht zusammenfallen.
  • Nässe vertragen diese Frühlingsblüher aber auch nicht. Das bedeutet: Wasser im Untersatz schnell weggießen, sonst faulen die feinen Wurzeln.
  • Wenn die Primel verblüht ist, kann sie in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon gesetzt werden. Bei guter Pflege öffnet sie dort auch in mächsten Frühjahr wieder ihre Blüten.

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