Fledermäuse sind stark bedroht, da sie immer weniger Nahrungs- und Rückzugsgebiete haben. Wer einen Garten hat, kann viel dafür tun, dass die kleinen Flieger sich dort wohl fühlen.

Wer in einem Haus lebt, das gut wärmegedämmt ist und das keine Ritzen und Öffnungen zum „Einschlüpfen“ mehr hat, sollte ein Fledermausquartier an einer Hauswand anbringen. Darüber haben wir schon kurz hier berichtet.

Aber die Fledermäuse brauchen mehr, nämlich ein entsprechendes Pflanzenangebot. Dafür gibt es Samenmischungen. Beispielsweise eine von Neudorff, die „Nachtschwärmer-Treff“ heißt. Sie beinhaltet mehr als 25 ein- und mehrjährige heimische Wildblumen und -pflanzen und ist speziell auf Fledermäuse abgestimmt. Es gibt darin nachtduftende und -blühende Arten wie z. B. Mondviole oder Nachtkerze. Der verführerische Duft in der Dämmerung lockt nicht nur Nachtfalter, sondern auch Fledermäuse an. Sie orten die Falter und erbeuten diese im Flug. Ja, Fledermäuse sind kleine Räuber … das ist der Lauf der Natur.

Bezugsquelle

„Nachtschwärmer-Treff“ von Neudorff gibt es z.B. im Gartencenter Lüdemann in Norderstedt

Foto: Gartencenter Lüdemann, Norderstedt

Kategorien: Nützliches

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